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Deutschlandweite Kampagne für mehr Implantat-Gesundheit startet am 15. November 2021

Mehr als 8 Millionen Menschen in Deutschland haben sich für eine Investition in eine hochwertige Zahnersatzversorgung mit Zahnimplantaten entschieden. Um die Überwachung der Implantat-Gesundheit systematisch zu erhöhen, haben die EU und der deutsche Gesetzgeber mit der seit dem 26.5.2021 geltenden Novellierung des Medizinproduktegesetzes (Medical Device Regulation = MDR) eine klare Richtlinie zur verpflichtenden mindestens 1-2-maligen jährlichen klinischen Nachkontrolle von Implantaten erlassen.

Mehr Qualitätssicherung und Sicherheit per Gesetz – Präventive Schadensabwendung jetzt gesetzlich verpflichtend.

Dies ist ein wichtiger und notwendiger Schritt in Sachen Qualitätssteigerung und Patientenschutz. Denn schwedische Forscher (Derks et al) haben im Rahmen einer Studie festgestellt, dass 66 Prozent aller Implantate nicht spürbare Entzündungen haben. Wenn diese unbehandelt bleiben, kann das zum Verlust von Implantaten führen. 

Ursache hierfür sind meist versteckte bakterielle Beläge, die durch mangelnde Hygiene oder durch Undichtigkeiten an den Verbindungstellen der Implantataufbauten im Laufe der Zeit entstehen. Hier können sich schädliche Mikroorganismen einnisten und den Abbau des Haltegewebes (Kollagen) verursachen. Für die dauerhafte Implantat-Gesundheit ist jedoch ein stabiles Kollagengewebe und dichter Abschluss am Implantat notwendig. Mittels des effektiven ImplantSafe-Messverfahrens (aMMP-8) kann die Kollagenstabilität jetzt in nur wenigen Minuten digital gemessen und gezielte Präventionsmaßnahmen eingeleitet werden.

Deutschlandweites Netzwerk von zertifizierten Implantat-Prüf-Praxen setzt sich für Früherkennung und Prävention ein.

Im Rahmen der I Love My Implant-Vorsorgekampagne setzt sich die Deutsche MundgesundheitsStiftung DMS mit zertifizierten Praxispartnern, den Implantat-Prüf-Praxen®, für die Früherkennung von Kollagenabbauprozessen mittels aMMP-8-Testung ein. Frühes Testen hilft beim Erhalt der Zahnimplantate.

Das prädiktive aMMP-8 Prüfverfahren (ImplantSafe) misst molekulare Kollagenzerstörungsprozesse im Frühstadium, anders als die herkömmlichen post-destruktiven Diagnostikmethoden, wie z.B. Röntgen oder Sondierung). aMMP-8-Diagnostik sichert die Implantat-Gesundheit bevor irreparable Gewebeschäden entstehen können.

Der Vorteil: Präventive Gegenmaßnahmen können rechtzeitig gestartet werden – die Implantate bleiben so länger gesund. Die Nachhaltigkeit und Lebensdauer der Versorgung können gesteigert werden. Die forensische Sicherheit und die Dokumentationsverpflichtung gemäß MDR/PMS werden durch das validierte aMMP-8 Prüfverfahren optimiert. Also: Jetzt den Kollagenabbau an Implantaten frühzeitig aufspüren und effektiv bekämpfen!

Sind Sie Zahnmediziner*in und möchten sich an der Kampagne beteiligen? Kontaktieren Sie uns hier.

Sind Sie Patient*in und suchen eine zertifizierte Implantat-Prüf-Praxis? Kontaktieren Sie uns hier.

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